“Wirtschaftsweise fordern Radikal-Umbau des Sozialstaats”

"Die Sozialabgaben in Deutschland drohen zu explodieren, laut einem aktuellen Gutachten der Wirtschaftsweisen steigt der Gesamtbeitrag für Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung “von heute 42,3 Prozent bis 2040 auf fast 50 Prozent. Folge: weniger Netto vom Brutto, Schrumpflohn für Millionen Arbeitnehmer.”

Die Wirtschaftsweisen warnen: „Höhere Beitragssätze verringern die Nettoeinkommen der privaten Haushalte und dämpfen Konsum und Erwerbsanreize.“ Bedeutet: Die Beitragsexplosion bremst das Wirtschaftswachstum.

Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, schlägt der Rat Reformen “zur Ausgabensteuerung in der stationären Versorgung sowie bei Arzneimitteln” vor.

Konkret fordern sie:
  •  Mehr Spezialisierung der Krankenhäuser, denn diese seien der größte Ausgabenblock der Krankenkassen.

  • Schluss mit der kostenlosen Mitversicherung für Ehegatten in der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Abschaffung des Ehegattensplittings und von Minijobs.“ Begründung: Mehr reguläre Arbeit soll die Sozialkassen stabilisieren.

  • Mehr Eigenbeteiligung bei der Pflegeversicherung. • Höhere Steuern auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Lebensmittel. ---"

Ein Bericht der BILD.


 

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