Münchner Sicherheitskonferenz:
„Deutschland wird global als geopolitischer Zwerg wahrgenommen“

„Mit Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag richtet sich der Blick der internationalen Politik wieder nach Bayern.

Doch wie relevant ist das wichtigste westliche Sicherheitsforum jenseits Europas und der USA? Darüber spricht Tunç Akkoç, Gründer von Harici Media und Publishing Director des Journals Global Geopolitics, im Interview mit der Berliner Zeitung.

Er erklärt, warum die Konferenz außerhalb des Westens vor allem als Stimmungsbarometer des transatlantischen Bündnisses gilt und weshalb Europa und Deutschland aus globaler Sicht zunehmend an strategischer Klarheit einbüßen (...)

Wie relevant ist das wichtigste westliche Sicherheitsforum, die Münchner Sicherheitskonferenz, jenseits Europas und der USA? Darüber spricht Tunç Akkoç, Gründer und Chefredakteur von Harici Media (...). Er erklärt, warum die Konferenz außerhalb des Westens vor allem als Stimmungsbarometer des transatlantischen Bündnisses gilt und weshalb Europa und Deutschland aus globaler Sicht zunehmend an strategischer Klarheit einbüßen. (...)

Deutschland wird global als wirtschaftlicher Riese, aber oft als geopolitischer Zwerg wahrgenommen. Diese Diskrepanz ist der Kern des Problems. Unbestritten ist Deutschlands ökonomische Gravitationskraft. Es ist die exportgetriebene Lokomotive Europas und in vielen Regionen, von Südostasien über Afrika bis Lateinamerika, ein essenzieller Handels- und Investitionspartner. Dieser wirtschaftliche Fußabdruck schafft Respekt und Zugang. Doch hier endet der Einfluss meist auch. (...)

Deutschland scheitert systematisch daran, diese ökonomische Macht in konsequente politische Gestaltungsmacht zu übersetzen. Es fehlt an einer strategischen Kultur und einer eigenständigen Rhetorik. Deutschland agiert selten aus einer klar formulierten, eigenen weltpolitischen Vision heraus. Die Position ist häufig ein diplomatischer Kompromiss zwischen transatlantischen Verpflichtungen, europäischen Zwängen und wirtschaftlichen Interessen. Das Ergebnis ist oft eine risikoscheue, reaktive und inhaltsleere Politik, die keine klaren Linien zieht. Deutschland wird als relevant, aber nicht als entscheidend wahrgenommen. “ …“

Ein Bericht der BERLINER ZEITUNG.

Zehn Ukrainer besiegen zwei Nato-Bataillone: „Wir sind am Arsch“ - FOCUS online


 

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