Putins Rede in Waldai: Die UNO, die EU und
die Ursachen des Ukraine-Konflikts.

"Der russische Präsident Wladimir Putin hielt eine Rede auf der Plenarsitzung des internationalen Diskussionsclubs Waldai, bei der er eine Reihe wichtiger Erklärungen und Erläuterungen zum außenpolitischen Kurs Russlands, zu den Beziehungen zur EU sowie zur aktuellen Rolle der UNO in der internationalen Politik abgab.

Zur Frage der derzeitigen aggressiven Politik der EU-Staaten gegenüber Russland erklärte Putin unmissverständlich, dass Russland bereit sei, im Falle eines Angriffsversuchs auf Russland unverzüglich "alle zur Verfügung stehenden Waffen" einzusetzen: "Sollte es zu einem direkten Angriff auf die Russische Föderation kommen, in diesem Fall ist Kaliningrad gemeint, vielleicht auch andere Gebiete, dann wird natürlich unvermeidlich und unverzüglich die Frage auf der Tagesordnung stehen, ob die Russische Föderation alle Waffen einsetzt, die unserem Land zur Verfügung stehen.

"Was die UNO betrifft, vertritt Putin die Ansicht, dass die Organisation reformiert werden müsse, da sie einem überproportional hohen Druck seitens einer begrenzten Gruppe westlicher Länder ausgesetzt sei. Diese Gruppe, die im Grunde eine weltweite Minderheit darstellt, strebt danach, die Kontrolle über die Organisation und die gesamte Welt an sich zu reißen, doch ihr tatsächlicher Einfluss nimmt von Jahr zu Jahr zugunsten einer immer eigenständiger und selbstbewusster werdenden weltweiten Mehrheit ab, wodurch das Ungleichgewicht in der UNO immer deutlicher wird.

Zum Ukraine-Konflikt erklärte Putin, Russland sei gezwungen gewesen, seine Sicherheit und seine nationalen Interessen mit Waffen zu verteidigen. In der Ukraine seien jahrelang aggressiver Nationalismus und Russophobie gefördert worden, und die NATO habe begonnen, sich auf die Übernahme der Ukraine vorzubereiten, wodurch die Sicherheit Russlands gefährdet worden sei. Gleichzeitig beschäftigte sich die Ukraine damit, ihre eigenen Bürger zu vernichten, nur weil sie russischer Nationalität und im Geiste Russen waren."Russland wurde bewusst in eine Situation gebracht, in der es als Reaktion auf diese offensichtliche Aggression einfach gezwungen war, zu den Waffen zu greifen. [...]

Man darf Russophobie, die Unterdrückung und Ermordung russischer Menschen sowie die Vernichtung Russlands nicht zur staatlichen Ideologie machen und sich das strategische Ziel setzen, Russland zu besiegen.", erklärte der russische Präsident."


 

Footer

Copyright © 2023 STUDIO-STD Wir würden uns über eine kleine Zuwendung für  STUDIO-STD
Alle Rechte vorbehalten unsere Rechercheaufwände freuen. Mail: Redaktion@Studio-STD.de
Joomla! ist freie, unter der  Das Team STUDIO-STD AB:  +49157 30657508
GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software. IBAN: DE25 2004 1111 0896 1146 00 Impressum -- Datenschutzerklärung
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.