Norwegens Arktis-Bohrungen:
Ein Offenbarungseid für Brüssels Energiepolitik.
„Laut einem Bericht von Reuters ist Norwegen seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 zum größten Erdgaslieferanten Europas aufgestiegen und deckt derzeit rund 30 Prozent des Bedarfs von EU und Vereinigtem Königreich. (…)
Unerwähnt bleibt in der Kurzmeldung außerdem, dass es die EU selbst war, die nach 2022 in aller Eile die Abhängigkeit von russischem Pipelinegas durch eine neue, kaum weniger enge Abhängigkeit von norwegischem Gas und US-amerikanischem LNG ersetzt hat – eine Verschiebung der Abhängigkeit, keine Auflösung. (…)
Die Ankündigung aus Stavanger, Gas in der Arktis zu fördern, ob es der EU gefällt oder nicht, ist mehr als eine Randnotiz aus der norwegischen Energiepolitik. Sie legt offen, wie brüchig das Fundament der europäischen Energiesicherheit nach 2022 tatsächlich ist“ …“






