Insa-Umfrage: AfD bei Konfessionslosen vorn
– Kirchen verlieren Einfluss.
"Die AfD erreicht laut aktueller Insa-Umfrage besonders hohe Werte bei Konfessionslosen. Dort liegt sie bei 30 Prozent – und damit über dem Wert in der Gesamtbevölkerung.
Auch unter Katholiken und Protestanten kommt die Partei jeweils auf rund ein Viertel der Stimmen.
Bei Katholiken würden aktuell etwa 26 Prozent die AfD wählen, bei Protestanten sind es 27 Prozent. In der Gesamtbevölkerung liegt die Partei bei 29 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Gruppen fallen damit geringer aus als oft angenommen.
Die Kirchen stehen vor einem wachsenden Problem. Trotz klarer Abgrenzung – bis hin zur Einstufung der AfD als für Christen „unwählbar“ – erreicht die Partei weiterhin viele Gläubige.
Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Irme Stetter-Karp, räumt ein: Die entscheidende Frage sei inzwischen, wie man den Kontakt zu diesen Wählern nicht verliert. ..."






