Frankreichs Schuldenprobleme:
Steht die nächste Eurokrise ins Haus?
"Frankreichs Kreditkosten steigen, während Investoren weltweit das Risiko einer ausgewachsenen Staatsschuldenkrise in der zweitgrößten Volkswirtschaft der EU erkennen.
Der Stress an den Finanzmärkten greift inzwischen über die Grenzen hinaus und schürt die Sorge, die politische Dysfunktion in Frankreich könnte ein breiteres, regionales Problem auslösen. Erinnerungen an die Staatsschuldenkrise, die vor 15 Jahren das Überleben der gemeinsamen Währung bedrohte, werden wach. (...)
Was passiert, wenn Frankreichs Probleme schlimmer werden? Steht Europa vor einer weiteren Existenzkrise? Wird die Europäische Zentralbank mit „whatever it takes“ zur Rettung eilen? (...)
Die Sorgen sind ernst genug, dass der Gouverneur der Banque de France, Emmanuel Moulin, warnt, es müsse „alles getan werden“, um vor der Präsidentschaftswahl 2027 eine Schuldenkrise abzuwenden.
Frankreich war in den letzten Wochen ein Ausreißer in Europa, aber die Spreads der Staatsanleihen – jene länderspezifischen Risikoaufschläge, die Investoren verlangen – haben sich auch für Italien, Belgien und Griechenland ausgeweitet. Und es gibt Anzeichen, dass die Märkte Europa insgesamt negativer sehen: Die Gemeinschaftswährung fiel am Montag auf ein 17-Monats-Tief gegenüber dem Dollar. ..."






