„Bastarddeutsche“: Berliner Polizist berichtet
von deutschfeindlichen Kollegen.
"Ein Berliner Polizeibeamter mit Migrationshintergrund berichtet seiner Rechtsanwältin Christiane Meusel von zunehmenden Beschimpfungen durch Kollegen türkischer oder arabischer Herkunft.
Die ihn als „Bastarddeutschen“ bezeichnen und Sätze wie „Ein Glück, gehen wir heute ohne Deutsche schießen“ oder „Ein Glück, der Bastarddeutsche ist heute nicht da“ äußern (...).
In der Ausbildung soll ein Teilnehmer mit Migrationshintergrund zudem gesagt haben: „Ich werde mich an den Deutschen rächen“ (...).
Meusel hält die Schilderungen für glaubwürdig und befürchtet Konsequenzen für den Beamten, da Kritik am eigenen Nest oft mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werde.
Die Berliner Polizei erklärt, ihr seien derartige Vorfälle bislang nicht bekannt, hat die Vorwürfe jedoch an den Polizeilichen Staatsschutz und das zuständige Dezernat des Landeskriminalamts weitergeleitet. Weitere Beamte schildern ähnliche Vorfälle: Ein Kollege mit muslimischem Hintergrund habe sich geweigert, mit einer Frau Streife zu fahren, und bei häuslicher Gewalt den prügelnden Ehemann nachsichtig behandelt.
An der Polizeiakademie seien Auszubildende mit Kufiya angetroffen worden, männliche Auszubildende hätten den Schwimmunterricht verweigert, weil sie annahmen, eine Mitschülerin habe ihre Periode, und ein Auszubildender habe gefragt, ob er mit der Dienstwaffe die Ehre seiner Familie verteidigen dürfe.
Diese Entwicklungen fallen in eine Zeit, in der die Polizei Schwierigkeiten hat, geeignete Bewerber zu finden. Polizeipräsidentin Barbara Slowik räumte ein, dass rund 40 Prozent der Bewerber am Deutschtest scheitern, sodass im vergangenen Jahr etwa ein Viertel der 1224 Ausbildungsplätze unbesetzt blieb und viele während der Ausbildung Deutschförderung erhalten. Im mittleren Dienst der Schutzpolizei lag der Anteil der Neueingestellten mit Migrationshintergrund 2022 bei 39,6 Prozent.
Artikel unter Zuhilfenahme von xAI erstellt und redaktionell überarbeitet.
Ein Bericht der BERLINER ZEITUNG.






