Kreml nennt Kaliningrad-Aussagen
aus Litauen „wahnsinnig“.
"Russland reagiert scharf auf Äußerungen aus Litauen zu einem möglichen Vorgehen gegen die Exklave Kaliningrad.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete entsprechende Aussagen als „grenzwertig wahnsinnig (...)“ und warf litauischen Politikern Verantwortungslosigkeit vor.
Hintergrund ist ein Interview des litauischen Außenministers Kęstutis Budrys, der erklärte, die NATO müsse zeigen, dass sie im Ernstfall auch Ziele in Kaliningrad angreifen könne. Peskow erklärte, dies zeige, wie verantwortungslos Politiker in den baltischen Ländern seien. Man dürfe sie nicht ernst nehmen. Die baltischen Staaten seien geradezu manisch antirussisch eingestellt, was sie blind für die Zukunft und ihre eigenen Interessen mache.
Kaliningrad gilt als strategisch wichtiger Militärstandort Russlands an der Ostsee. Moskau hatte bereits zuvor gewarnt, jede Bedrohung der Exklave könne das Risiko eines größeren Konflikts deutlich erhöhen. ..."






