US-Verteidigungsminister Hegseth startet sechsmonatige
Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa.
"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat eine sechsmonatige Überprüfung des amerikanischen Militär-Fußabdrucks in Europa angekündigt.
Damit verschärft die Trump-Regierung den Druck auf die NATO-Partner, deutlich mehr Verantwortung für die Verteidigung des Kontinents zu übernehmen. (...)
Hegseth, der bei einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel sprach, bezeichnete die Maßnahme als Test, ob die Verbündeten schnell genug auf das von ihm geforderte „NATO 3.0“ zusteuern – ein schlagkräftigeres Bündnis, in dem Europa die konventionelle Verteidigung anführt, während sich Washington auf andere Prioritäten konzentriert. (...)
Hegseth machte klar, dass sich die reichsten europäischen Verbündeten nicht länger darauf verlassen können, dass die USA die Verteidigung des Kontinents finanzieren, während sie selbst bei Ausgaben, Einsatzbereitschaft und Zugriffsrechten hinterherhinken. (...)
Hegseth warnte zudem, dass künftige US-Beiträge zum gemeinsamen NATO-Haushalt davon abhängen werden, ob die Verbündeten ihre Verteidigungsausgabenziele einhalten. „Wo andere Verbündete nicht mit der nötigen Dringlichkeit ausgeben, werden auch unsere Beiträge sinken“, sagte er. ..."






