Horror-Szenario für Europa und die Nato:
Wie realistisch ist Trumps Grönland-Traum?

"Krude US-Drohungen gegen das zum Königreich Dänemark gehörende Grönland und dessen 56.000 Einwohner, von denen 96 Prozent EU-Bürger sind.

Trumps stellvertretender Stabschef Stephen Miller (40) erklärte am Montagabend im US-Fernsehen: „Grönland sollte Teil der USA sein“ und verkündete siegessicher: „Niemand wird gegen die USA um die Zukunft von Grönland kämpfen.“ (...)

Ein Angriff der USA auf Grönland käme nach Ansicht der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einem Ende der Nato gleich. (Grönland ist über Dänemark Natomitglied und mit der EU assoziiert.)
„Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, ein anderes Nato-Land militärisch anzugreifen, dann hört alles auf“, sagte Frederiksen am Montag dem Fernsehsender TV2. „Das heißt, auch unsere Nato und damit die Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewährleistet ist.“ " (...)

Aus Sicht des Militärexperten Gustav Gressel wäre eine militärische Übernahme Grönlands „gegenwärtig recht einfach“. Er verweist auf „nur schwache dänische Kräfte“ und „etwas Ortspolizei“ vor Ort. Dazu komme die geografische Lage der Städte und Dörfer auf der Riesen-Insel (...)

Entscheidend sei außerdem die Anbindung – „die Verbindungswege gehen auf dem Luftweg“ – und genau dort hätten die USA einen klaren Vorteil: Der Luftraum wäre aus seiner Sicht „durch die US-Luftwaffe recht leicht zu kontrollieren“. Dazu könnten die USA ihre grönländische Basis in Thule nutzen. (...)

Beim konkreten Vorgehen beschreibt Gressel ein schnelles, punktuelles Szenario. „Kriegsschiffe landen dann mit Hubschraubern kleine Gruppen von Marines und Polizei an“, die in Nuuk Regierungsgebäude, Sender, Hafen und Flughafen „sichern“. Auch andere Landepisten würden besetzt. „Dazu reichen kleine Gruppen“ von US-Einsatzkräften, so der Hauptlehroffizier und Forscher an der Landesverteidigungsakademie des Österreichischen Bundesheeres. (...)

„Der grönländischen Regierung und Verwaltung wird dann angeboten, entweder unter US-Kontrolle weiterzuarbeiten oder nach Dänemark zu gehen.“ Gressel meint: „Kollaborateure für eine ‚Übergangsregierung‘ hat man schon. Es wäre Krim 2.0.“ ..."

Ein Bericht der BILD.


 

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