„Eurostan“:
In den USA wächst die Kritik an Deutschland.
"In Teilen der amerikanischen Politik und Medien hat sich der Blick auf Deutschland deutlich verschlechtert.
Statt als Vorbild gilt die Bundesrepublik zunehmend als wirtschaftlich schwach, strategisch unsicher und politisch zögerlich.
Auslöser sind unter anderem Aussagen von Friedrich Merz, die in den USA für Irritation sorgten. Kritik an Donald Trump und skeptische Aussagen über die USA wurden dort teils scharf aufgenommen – mit spürbaren politischen Reaktionen.
Auch strukturelle Probleme stehen im Fokus: schleppende Digitalisierung, hohe Bürokratie, Energiepolitik und jahrelange Abhängigkeit von russischem Gas. In den USA gilt das zunehmend als selbstverschuldete Schwäche.
Besonders in konservativen Kreisen macht sich ein spöttischer Begriff breit: „Eurostan“. Gemeint ist damit die Wahrnehmung, Europa habe durch Migration und politische Entwicklungen an Stabilität und Identität verloren.






