Die Vulkanerrorgruppe korrigiert die täuschende
Medien-Berichterstattung zum Anschlag.
"In der „Richtigstellung“ beteuern sie, dass sich ihre Aktion „nicht gegen Menschen“ richte, sondern gegen eine Infrastruktur, die täglich die Umwelt zerstöre. Gleichzeitig nehmen die Terroristen in Kauf, dass Alte, Kranke und Kinder von ihrem Anschlag betroffen sind. „Diese Härten sind nicht zufällig“, so die Linksextremisten.
Gleichzeitig weisen sie Spekulationen, laut denen Russland den Anschlag gesteuert haben könnte, zurück. Diese seien „der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren“, heißt es in dem Schreiben der Vulkangruppe. „Dass Menschen hier vor Ort in der Lage sind, Infrastruktur anzugreifen, passt nicht ins Sicherheitsnarrativ von Politik und Behörden.“ Deshalb werde „ein äußerer Feind konstruiert“, schreiben die Terroristen.
Auch Berlins Polizei-Vizepräsident Marco Langner hatte am Dienstag mit Blick auf Russland gesagt: „Darauf gibt es bislang gar keine Hinweise.“ Und weiter: „Die Prüfungen, die wir vorgenommen haben in Zusammenarbeit mit dem BKA, weisen eben auf diese Vulkangruppe hin – und zwar sehr deutlich. Wir sehen dieses Bekennerschreiben als authentisch an und können damit sagen: Es kommt aus dem linksextremistischen Bereich.“






