Hans-Georg Maaßen:
"Wenn Deutschland mich braucht, bin ich da!"
"Hans-Georg Maaßen wird seit mehr als drei Jahren vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt, unmittelbar nach der Ankündigung der Werteunion-Gründung.
Gegen die Einstufung klage er seit über zwei Jahren, doch das Verfahren stecke noch in der ersten Instanz.
Im Interview mit der Ostdeutschen Allgemeinen sagte er: „Bisher werden lediglich Schriftsätze hin und her ausgetauscht. Mehr nicht. Ich befürchte, dass sich das Verfahren noch viele Jahre hinziehen wird.“ (...) Er wirft der Behörde schmutzige Tricks vor, etwa die Umdeutung von Aussagen zu angeblich rechtsextremen oder antisemitischen Narrativen.
Politisch sieht er die entscheidende Trennlinie heute zwischen einer freiheitlichen und einer autoritären Gesellschaft. Die Migrationspolitik hält er für ein Desaster und fordert eine robuste Steuerung und Begrenzung: „Wir müssen uns aber von denjenigen trennen, die unserer Gesellschaft schaden oder schwere Straftaten begehen.“ (...)
Derzeit verfolge nur die AfD einen realistischen Ansatz; die Brandmauer gegen sie sei undemokratisch. Man solle die Partei zunächst auf Landesebene regieren lassen.
Mit der AfD in Sachsen-Anhalt stehe er im Austausch und werde beim Wahlkampfauftakt dabei sein. Eine konkrete Anfrage als Innenminister gebe es noch nicht, doch er sei bereit zu unterstützen. „Ich stehe zur Verfügung. Und wenn Deutschland mich braucht, bin ich da.“ (...)
Eine AfD-Mitgliedschaft schließt er nicht aus.
Artikel unter Zuhilfenahme von xAI erstellt und redaktionell überarbeitet.






