Ceuta-Migrationskrise mutwillig zugelassen?
Bitterer Verdacht in Spanien.
„Die dramatischen Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta haben eine Krise ausgelöst: 50.000 bis 60.000 Migranten strömten aus Marokko über das Meer oder durch offene Zugänge in die spanische Exklave. Noch nie zuvor sollen innerhalb so kurzer Zeit so viele Menschen nach Ceuta gelangt sein. (…)
Migranten in Ceuta berichteten gegenüber Spiegel, die marokkanische Polizei habe sie nicht gestoppt – sie sogar im Gegenteil in Richtung Spanien geleitet. Ein junger Mann wird mit den Worten zitiert: „Sie haben uns geschlagen, damit wir weiter nach Spanien gehen.“ Die marokkanische Polizei hätte „Playa, playa, playa“ gerufen, berichtete ein anderer – so, als ginge es in den Urlaub. (…)
Was auch immer das Motiv dafür war, dass Marokko die Massenflucht nach Ceuta zunächst offenbar zuließ: „Ein Ventil für Zorn scheint es in jedem Fall“, schreibt der Spiegel.“ …“






