Migrationsforscher:
"In 50 Jahren sieben Millionen Syrer in Deutschland"
"Die Bundesregierung bürgert immer noch zu schnell zugewanderte Migraten ein – der bekannte Migrationsforscher Ruud Koopmans warnt vor einer "Demografie-Bombe" und kritisiert die geltende Einbürgerungspraxis in Deutschland.
Der niederländische Soziologe, der als Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin lehrt und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) forscht, warnt im Interview mit dem Politikmagazin „Cicero“ vor langfristigen demografischen Folgen aufgrund der vergleichsweise kurzen Wartezeit bis zur Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft.
Ruud Koopmans argumentiert, dass die Einbürgerung nach fünf Jahren – wie sie derzeit als Regelfall möglich ist – den Familiennachzug weitgehend uneingeschränkt ermögliche. Sobald Migranten die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, entfielen die bisherigen Begrenzungen für den Nachzug von Ehepartnern, Kindern und teilweise weiteren Verwandten.(...)"
Ein Bericht von TICHYS EINBLICK.






