Sarrazin rechnet mit Staatsfunk ab.
Thilo Sarrazin beschreibt in seiner Rezension des Buches „Schwarzbuch Staatsfunk“ den systemischen Charakter der Propaganda im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Obwohl es auch gute Sendungen gebe, zeige die Gesamtschau der Beiträge ein verstörendes Bild: Zensur, ideologische Einseitigkeit, statistische Manipulationen, Misswirtschaft und ein enger links-grüner politisch-moralischer Filter, der das Weltgeschehen verzerrt darstelle.
Die Propaganda funktioniere vor allem durch gezieltes Weglassen und Auswählen von Themen, sodass der Zuschauer im Detail oft richtig, im Gesamtbild aber systematisch falsch informiert werde. Beispiele seien die einseitige Berichterstattung zum Nahost-Konflikt, Gender-Sprache, Islam oder die Vertreibung missliebiger Journalisten.
Sarrazin sieht das Problem nicht primär in einzelnen Journalisten, sondern in der dominierenden Gesinnung und der fehlenden Meinungsvielfalt. Eine wirkliche Veränderung wäre nur durch einen langfristigen Personalaustausch möglich. Er fordert eine publizistische Gegenmacht außerhalb des ÖRR – vor allem durch digitale alternative Medien.






