Sarrazin rechnet mit Staatsfunk ab.

Thilo Sarrazin beschreibt in seiner Rezension des Buches „Schwarzbuch Staatsfunk“ den systemischen Charakter der Propaganda im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Obwohl es auch gute Sendungen gebe, zeige die Gesamtschau der Beiträge ein verstörendes Bild: Zensur, ideologische Einseitigkeit, statistische Manipulationen, Misswirtschaft und ein enger links-grüner politisch-moralischer Filter, der das Weltgeschehen verzerrt darstelle.

Die Propaganda funktioniere vor allem durch gezieltes Weglassen und Auswählen von Themen, sodass der Zuschauer im Detail oft richtig, im Gesamtbild aber systematisch falsch informiert werde. Beispiele seien die einseitige Berichterstattung zum Nahost-Konflikt, Gender-Sprache, Islam oder die Vertreibung missliebiger Journalisten.

Sarrazin sieht das Problem nicht primär in einzelnen Journalisten, sondern in der dominierenden Gesinnung und der fehlenden Meinungsvielfalt. Eine wirkliche Veränderung wäre nur durch einen langfristigen Personalaustausch möglich. Er fordert eine publizistische Gegenmacht außerhalb des ÖRR – vor allem durch digitale alternative Medien.

Ein Bericht von ACHGUT.


 

Footer

Copyright © 2023 STUDIO-STD Wir würden uns über eine kleine Zuwendung für  STUDIO-STD
Alle Rechte vorbehalten unsere Rechercheaufwände freuen. Mail: Redaktion@Studio-STD.de
Joomla! ist freie, unter der  Das Team STUDIO-STD AB:  +49157 30657508
GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software. IBAN: DE25 2004 1111 0896 1146 00 Impressum -- Datenschutzerklärung