Pressefreiheit? “Nordkurier” wagt es, über Corona-U-Ausschuss zu berichten – dann schreitet Landtag ein.

"Dass es mit der Pressefreiheit in Deutschland nicht mehr weit her ist, ist nicht neu. Dass selbst Mainstreammedien wie der “Nordkurier” sich nun öffentlich rechtfertigen müssen, wenn sie es wagen, kritischer zu berichten, gibt jedoch zu denken.

Das Medium informierte seine Leser über die Vorgänge im Corona-Untersuchungsausschuss in Potsdam (bislang dem einzigen seiner Art), was beim Landtag scheinbar für maximale Empörung sorgt: Dessen Pressestelle beschwerte sich nämlich prompt. Der Chefredakteur des Nordkuriers legte die Korrespondenz offen. (...)

Nordkurier-Chefredakteur kontert öffentlich und weist Landtag zurecht

Der Chefredakteur des “Nordkuriers”, Gabriel Kords, konterte diesen Brief heute öffentlich und widmete ihm einen Artikel mit dem Titel “Untersuchungsausschuss – Landtag empört über Nordkurier-Berichte“. Darin wird sowohl der Beschwerdebrief als auch das Antwortschreiben von Kords publiziert – “aus Gründen maximaler Transparenz”, wie man hervorhebt.

Kords beginnt sein Schreiben mit der Feststellung, er sei über Form und Inhalt der Beschwerde “gleichermaßen befremdet”: “Mir stellen sich seit der Lektüre fundamentale Fragen zu Ihrem Amtsverständnis und Ihrem Verständnis von Pressefreiheit“, merkt er an. "

Ein Bericht von REPORT24


 

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